Landschaft und Windräder

Die Spur des Menschen, magischer Realismus
Windstille, Acryl/Öl auf Hartfaser, 70x100cm, 2010

 Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich in meiner Serie „Die Spur des Menschen“,die Landschaft unter einem neuen Aspekt darzustellen. Weg von der Postkartenperspektive und dem Vermächtnis der Kunstgeschichte der Landschaftsmalerei eine neue Sichtweise abzugewinnen. Verkehrszeichen, Hochspannungsleitungen, Windräder, Eisenbahngeleise, Schilifte, Kondensstreifen am Himmel oder Telefonsäulen, also Dinge, die wir in unserer Landschaftswahrnehmung vermeiden möchten, sind nun einmal da und nicht mehr wegzudenken. Es ist der Versuch, hinter dieser Banalität  in der Landschaft eine neue Schönheit, ein neues Licht, eine neue Poesie zu entdecken.

Seit der Energiewende wird dass Thema Windräder in der öffentlichen Diskussion sehr ambivalent geführt und es gibt  auch zunehmend eine künstlerische Auseinandersetzung.

 Wettbewerb 2016 IG Windkraft

 

Anlässlich eines Artikels 2011 in der FAS (siehe Beiblatt) als ich zu diesem Thema interviewt wurde beschäftigt mich die Idee, eine Ausstellung dazu zu organisieren.